Der Wettbewerb

Die 1993 vom Parlament der Weltreligionen in Chicago verabschiedete «Erklärung zum Weltethos» ruft die verschiedenen Religionen dazu auf, sich auf die gemeinsamen ethischen Grundwerte zu besinnen und durch die Verpflichtung auf ein «Weltethos» einen Beitrag zum Frieden zu leisten.

Die Stiftung Weltethos will die «Erklärung zum Weltethos», u.a. durch Bildungsarbeit, bekannter machen. Deshalb wurde, wie vorher bereits in Deutschland, zu Beginn des Jahres 1999 auch in der Schweiz ein Wettbewerb für Schule und Erwachsenenbildung ausgeschrieben.
Eingereicht werden konnten Unterrichtsprojekte, die die Inhalte der Weltethos-Erklärung thematisieren. Die Wettbewerbsbestimmungen stellten dabei hohe Anforderungen: Gefordert war eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf der Sach-, Handlungs- und Wissensebene, aber auch der Entwicklungsmöglichkeit der persönlichen Haltung der Beteiligten sollte ein besonderes Augenmerk gelten.

Durchführung und Koordination des Wettbewerbes übernahm die Stiftung Bildung und Entwicklung, während die Stiftung Weltethos für die Preissumme von je 3000 Franken für jedes ausgezeichnete Projekt aufkam.

Die Mitglieder der Jury
  • Dr. Klaus Wegenast (Präsident), em. Ordinarius für Praktische Theologie und Erziehungswissenschaft, Bern
  • Dr. Fritz Oser, Ordinarius für Allgemeine Pädagogik, Fribourg
  • Dr. Jürgen Oelkers, Ordinariaus für Allgemeine Pädagogik, Institut für Pädagogik Zürich
  • Dr. Helga Kohler-Spiegel, Professorin für Religionspädagogik, Pädagogische Hochschule Feldkirch
  • Dr. Beat Sitter-Liver, Generalsekretär der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Rosa Grädel, Lektorin an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Bern
  • Vreni Merz-Widmer, Dozentin am Katechetischen Institut Luzern

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