| Hans Küng verleiht Weltethos-Preis für Brückenschlag unter den Religionen |
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| Kantonsschule Luzern erhielt 1. Preis eines nationalen Wettbewerbes |
25. Januar 2000
Grosser Erfolg für
die Kantonsschule Luzern: Im Beisein von Hans Küng und Sigi Feigel wurde vergangene Woche
in Zürich ein grossangelegtes Unterrichtsprojekt zum Thema «Weltethos» im Rahmen eines
nationalen Wettbewerbs mit dem 1. Preis ausgezeichnet. |
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| Grossangelegtes Videofilm-Projekt Beim preisgekrönten Projekt der Kantonsschule Luzern handelt es sich um eine Arbeit, die Benno Bühlmann mit rund 100 Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse realisiert hat. Entstanden sind dabei insgesamt 14 Kurzfilme, in denen eindrückliche Begegnungen, Porträts und Interviews mit Menschen anderer Religionen im Raum Luzern dokumentiert und auch Fragen zu einem globalen Ethos der Religionen diskutiert werden. Die Wettbewerbsarbeit ist die Frucht eines neuen Konzepts des Faches «Religionskunde und Ethik», das an der Kantonsschule Luzern seit 1995 in Kraft ist und das zunehmend auch international Beachtung findet. Der Unterricht wird von allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit besucht. Dadurch soll der Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen gefördert werden. |
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Preisverleihung mit
Hans Küng und Sigi Feigel |
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| Religiöse Offenheit und Toleranz Hans Küng und Sigi Feigel - beide sind ehemalige Schüler der Kantonsschule Luzern - freuten sich ganz besonders über das Siegerprojekt. Küng hob hervor, dass an der Kantonsschule Luzern bereits zu seiner eigenen Gymnasialzeit ein Geist der religiösen Offenheit und der Toleranz spürbar war. In der Jury des gesamtschweizerisch ausgeschriebenen Schulwettbewerbs wirkten namhafte Persönlichkeiten aus dem Fachbereich der Pädagogik und der Religionspädagogik mit, unter anderen Prof. Fritz Oser (Fribourg), Prof. Jürgen Oelkers (Zürich), Prof. Klaus Wegenast (Bern), Prof. Helga Kohler-Spiegel (Feldkirch) und Vreni Merz (Luzern). Die Stiftung Bildung und Entwicklung, die für die Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich zeichnete, ist getragen von Bund, Kantonen, privaten Organisationen sowie Lehrerinnen- und Lehrerverbänden. Sie bezweckt die Vermittlung einer globalen Weltsicht und die Förderung der Handlungsfähigkeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung auf allen Ebenen der Bildungsarbeit. |
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